Die rotgeschuppt - weißschwingigen gehören aufgrund der Ausstellungs-zahlen nicht mehr zu den Seltenen. Als Schwerpunkt ist die Form aber weiterhin zu verbessern. Es ist schon erstaunlich, dass die Züchter es in wenigen Jahren geschafft haben, aus zunächst säumungsartiger Zeichnung eine wirklich vorbildliche ausgerundete Schuppungszeichnung zu machen. Bei diesem Farbenschlag kann die Farbe erst nach der ersten bzw. nach der zweiten Mauser beurteil werden. Eine gute Schuppung ist bei Nestjungen nicht zu erkennen. Die Jungtiere, die im Nest schon eine schöne Schuppung zeigen, bekommen nach der Mauser Säumung oder werden zu hell. Das heißt, es fehlt am Federende Farbstoff. Jungtiere, bei denen keine Schuppung erkennbar ist und nur ganz wenige Federn in der Mitte der Federlänge etwas aufgehellt bzw. weiß sind, bekommen meistens eine gute Schuppung nach der Mauser. Der Anteil fehlerhaft gezeichneter Jungtiere ist bei den rotgeschuppten Luchstauben sehr hoch. Bei den rotgeschuppt - farbschwingigen kann sich der Züchter nur Schwerpunkte bei der Zucht vornehmen, ob entweder die Form, die Schuppung oder die Schwingenfarbe verbessert werden soll. Nur auf die Verbesserung von einem Rassemerkmal kann man sich konzentrieren.

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