Inzwischen ist dieser Farbenschlag schon sehr gut verbreitet und gehört nicht mehr zu den Seltenen. Teilweise sind diese Tiere bestechend in Form mit tiefer Brust und mit dem geforderten waagerechten Stand, schönen Köpfen, sauberen Schnäbeln, lebhaften Augen, herrlicher von Kopf bis Schwanz durchgehend gleichmäßiger, satter Farbe und vor allem einer Schuppung, von der wir vor einigen Jahren nur träumten. Eine gleichmäßige Farbe ist wichtig. Ein zu helle Gelb (strohgelb) wird nicht toleriert.

Nun wieder Ausführungen zur Schuppung: Jede Feder muß am Ende ein gelbes Dreieck haben und beiderseits des Federkiels eine weiße Schuppe, d.h. 2 weiße Ovale haben. Unterhalb der beiden Ovale soll die Feder wieder gelb sein, d.h. gelbes Untergefieder. Hier liegt ein großes Problem. Da die weiße Farbe sich automatisch ausbreitet haben wir sehr viele Tiere, die nur ein gelbes Dreieck oder noch schlimmer, nur eine gelbe Säumung haben und das ganze Untergefieder ist weiß. Es ist also keine Schuppe vorhanden. Wie bei allen anderen Farbenschlägen auch muß bei den Gel- Geschuppten - weißschwingig und - farbschwingig auf ein kurze breite Feder geachtet werden. Mit einer kurzen, breiten Feder erreicht man die gewünschte Bindenlänge, ein gleichmäßiges Schuppungsbild und vor allem einem gut abgedeckten Rücken und einen kurzen und schön geschlossenen Schwanz, der die Form sehr positiv beeinflußt. Die geschuppten Jungtiere kommen fast gelb aus dem Nest. Vielversprechend sind Tiere, die im Nestgefieder eine angedeutete Bindenzeichnung haben.

10% Rabatte für alle Luchstaubenzüchter!!!

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